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August 2021 - Wir können wieder starten

Es sind ja im Ganzen etwas über 1700km zu fahren.

 Dabei ist die kürzere Strecke in Deutschland wesentlich stressiger zu fahren, als die längere durch Frankreich und Spanien. Zumal wir uns den Spaß erlaubt und alle Baustellen während der Fahrt gezählt haben.

 Wir sind auf den 500km in Deutschland auf über 20 Stück gekommen.

 In Frankreich und Spanien insgesamt auf gerade mal 3.

 Was läuft da in Deutschland falsch?

 Eine kleine Verschnaufpause legen wir bei einem 2-tägigen Aufenthalt im Elsass in der schönen Stadt Colmar ein.

 Dort können wir direkt im Zentrum ein kleines Appartement mieten.

So kann der Urlaub beginnen.

 

In Roda angekommen, machen wir uns gleich am nächsten Tag an die Vorbereitung für die Installation der Solarpaneelen.

 

Hierzu wird erstmal die Kabine des nautischen Offiziers auf den Kopf gestellt.

 

Was sich da an Technik unter der Koje versteckt?…

 

 

Eine der beiden Paneelen wurde leider geknickt angeliefert, das hatten wir bereits reklamiert und so warten wir noch einige Tage auf die Neulieferung.

In der Zwischenzeit üben wir ein wenig mit unserer Neuanschaffung, einem SUP.

Noch etwas unsicher, aber es wird mit ein wenig Übung.

 Auf den letzten Drücker, aber noch pünktlich, wird diese am Freitag vor unserer Abfahrt geliefert.

 Nun wird zusätzlich die Deckenverkleidung der anderen Seite entfernt, um die Leitungen zu verlegen.

 Nun noch abkleben und silikonieren...

 

...et voilá!

Perfekt, es hat alles geklappt. Nun können wir starten.

 

Abfahrt aus Roda bis nach Port de la Selva

 Die ersten Tage machen wir Meile. Dieser Küstenabschnitt ist uns ja schon von der Fahrt im Juni bekannt.

 

Unser erster Halt nach 60 Seemeilen und 12 Stunden Fahrt ist vor der Hafeneinfahrt vor Arenys de Mar. Hier werfen wir den Anker.

 

Am nächsten Morgen heißt es bereits um 4.30 Uhr „Anker auf!“

 Vorbei an Roses, Cadaqués und dem Cap de Creus erreichen wir nach 13 Stunden Fahrt und 74 Seemeilen Port de la Selva.

 Ein kleiner Ankerschluck noch und dann fallen wir beide todmüde ins Bett.

 

 

 

Morgen ist mal Ausschlafen angesagt. Das Wetter hält uns die nächsten beiden Tage hier in der Bucht fest.

 Aber was gibt es Schlimmeres, so können wir weiter StandUpPaddeln üben 😉

 

Einer auf dem Bord...

Der andere hinterher, denn leider hat es sich verselbständigt, gelöst und ist an den Strand getrieben. Welch Glück in diese Richtung.

 Ein spontaner Sprung (eher ein schnelles Absteigen der Badeleiter) des nautischen Offiziers ins Nass und zügig hinterher. Gutes Training für die operierte Schulter.

 

Noch einmal volltanken und dann heißt es „Segel setzen“ und auf nach Frankreich!

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Vati und Mutti (Mittwoch, 15 September 2021 16:42)

    Jetzt sehen wir erst einmal im Großformat den Aufwand, den Ihr betrieben habt, um die neuen Paneele zu installieren, eine Süssi-Fuss-Aufgabe! Nun ist ja alles geschafft, und wir hoffen, dass es immer funktioniert. Auf dem SUP seht Ihr ja ganz profihaft aus; als wenn Ihr nie etwas anderes gemacht habt. Respekt! Wind und Wetter habt Ihr ebenfalls gut getrotzt. Alle Voraussetzungen für die Einfahrt in französische Hoheitsgewässer sind gegeben, Wir freuen uns auf weitere interessante Eindrücke in France. Vati und Mutti.
    .

  • #2

    Petra und Matthias (Mittwoch, 15 September 2021 17:18)

    Sehr interessant. Und perfekt verarbeitet. Wie früher immer gefordert !! �