Frankreich - Côte Fleurie (Deauville-Trouville-Honfleur)

Unter Segeln geht es an Orten wie  Saint-Valery-en-Caux, Fécamp und auch den malerischen Felsklippen von Étretat vorbei.

Unter "Schmetterling" überqueren wir vor Le Havre die Mündung der Seine.

Hier auf diesem Bild kann man die unterschiedlichen Strömungen der beiden Gewässer  gut erkennen.

Wir segeln ganz entspannt und gelangen so pünktlich zum Hochwasser in die Hafeneinfahrt von Deauville.

Bei schmackhaft zubereiteter  Entenbrust mit Karottengemüse und einem guten Glas Rotwein lassen wir den Abend ausklingen und genießen unsere Ankunft an der Côte Fleurie.

Wieder einmal sind wir erstaunt, was Ebbe und Flut doch ausmachen.

Hier einmal am Beispiel der Hafeneinfahrt.

Man sollte sich wirklich genauestens an die Betonnungen des Fahrwassers und die Angaben der Zeiten für das Hochwasser halten.

Denn, obwohl der Hafen  eine Mindesttiefe von 2,50m garantiert, gelangen wir mit unserem 2,20m-Kiel beim Anlegen am hinteren Steg  an unsere Grenzen und müssen uns einen  Platz weiter vorne suchen.

Nach einer erholsamen Nacht wie in Abrahams Schoß, führt unser erster Spaziergang von Deauville entlang am Casino Richtung Trouville.

Diese beiden Orte liegen wirklich nur einen kleinen Fußmarsch voneinander entfernt.

Diese  Fischmarkthalle "Le Marché aux Poissons" hat uns schon am ersten Tag in ihren Bann gezogen.

Irgendwann wollen wir hier auch mal essen...

 

Fangfrischer Fisch und Meeresfrüchte in einmaliger Vielfalt können entweder für die Zubereitung zuhause mitgenommen oder direkt vor Ort auf einer individuell zusammengestellten, mit Eis gekühlten Platte serviert, verzehrt werden. 

Dazu später etwas mehr... ;)

Den nächsten Tag, und damit einen unserer Geburtstage, verbringen wir in Honfleur, einem kleinen Künstler-Ort unweit von Deauville.

Nur gut, dass wir uns zur Reise mit dem Bus, statt mit dem Fahrrad entschlossen haben.

Auf Fahrradseiten im Internet warnte man uns vor einer anstrengenden Fahrt, die mit quälenden Anstiegen gesät ist.

Der Preis für die Busfahrt: 

8 Euro Hin- und Rückreise für 2 Personen, ein Schnäppchen.

"Le Vieux Bassin" - das  alte Hafenbecken, 1681 erbaut, mit angrenzenden Cafés, Restaurants, Geschäften.

Kunst und alte Häuser im typisch normannischen Baustil...

Sainte Catherine, eine im 15. Jahrhundert von Schiffszimmerleuten vollständig aus Holz gebaute Kirche mit zwei Kirchenschiffen. Die Dachkonstruktion ist Schiffsrümpfen nachempfunden. Sie ist die größte Holzkirche Frankreichs.

 

 

Nach einem recht verregneten Tag in Honfleur - eine angenehme Abendstimmung beim Strandspaziergang in Deauville

 

Zur Feier des Tages (der Skipper hat Geburtstag und muss mal nicht kochen) geht es endlich in den bereits erwähnten "Marché aux Poissons" nach Trouville.

 

Eine selbst zusammengestellte

"Plat de fruit de mer" mit Schnecken, Garnelen, Austern, Krebsscheren und Sushimi aus Lachs und Thunfisch, sowie eine schöne Flasche Weißwein und das typische Baguette schmecken uns vorzüglich.

Einige Impressionen aus Deauville und dann geht es auch schon weiter die Küste entlang...

Eine Nacht vor Anker, ca. 5 sm westlich von Omaha Beach (Landungsbereich der US-Streitkräfte D-Day 1944), bevor es dann mit einem Zwischenstop bei Cherbourg weiter zu den Kanalinseln geht.

Dort hoffen wir, die Crew der Carusa 2, Carsten und Mike wiederzusehen.

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Kommentare: 1
  • #1

    Käptn Blaubär (Oli) (Dienstag, 18 Juni 2019 17:30)

    Bin gerade endlich dazu gekommen, Eure Abenteuer der letzten 4 Wochen zu lesen. Wunderbarer gemachter Blog vom 1. NO!
    Ich bin noch ganz verzückt, was man außerhalb der Ostsee alles so erleben kann und habe richtig Fernweh bekommen. Na ja, immerhin darf ich für das kommende lange Wochenende mit der Skyfall die Förde hoch und runterfahren ;-) Weiterhin alles Gute und nochmal an die Handbreit Wasser unter'm Kiel denken!